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	<title>Work&#38;Travel in Australien</title>
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	<description>Felix Schaeffer im DownUnder!</description>
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		<title>Woche 9</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 15:36:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Montag Postkarten wurden für die Omas und für meinen Bruder geschrieben. Mal wieder eine schwierige Geburt, aber letztlich doch geschafft . Skypen mit Bert: Gespräch über Studium, Wohnung und Gott und die Welt. Dienstag In Skype erhielt ich über Nacht eine Nachricht von Arne. Ich hatte vergessen, die Skype-App zu beenden und so war ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Montag</strong></p>
<p>Postkarten wurden für die Omas und für meinen Bruder geschrieben. Mal wieder eine schwierige Geburt, aber letztlich doch geschafft <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Skypen mit Bert: Gespräch über Studium, Wohnung und Gott und die Welt.</p>
<p><strong>Dienstag</strong></p>
<p>In Skype erhielt ich über Nacht eine Nachricht von Arne. Ich hatte vergessen, die Skype-App zu beenden und so war ich über Nacht online. Spontanerweise hat sich auf dem Weg zur Arbeit eine vierer „Konfi“ ergeben. „Das raubt mir Kraft. Grüße gehen raus.“ <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Nach getaner Arbeit wurde ich netterweise (mal wieder) von Stephen nach Hause gefahren. Am Hostel unterhielt sich Lisa mit einem anderen Mädchen: Pia, Lisas Freundin, die für Arbeit länger in Cairns bleiben möchte. Okay, langsam. Ich habe bereits beschrieben (liebe Grüße an die Stammleser), dass Jucy zwei Leute fürs Auto putzen einstellt. Da bisher nur ich den Job von Corinna UND Adrian eingenommen habe, sucht Jucy gerade noch jemanden und so fragte ich Pia, ob sie Lust hätte, sich bei Jucy für den Job vorzustellen.<br />
Jucy ist aber auch geil … ich liebe meine Arbeit <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Pia machte einen sehr netten Eindruck! Und ich, durchgeschwitzt von der Arbeit, hätte besser sein können?</p>
<p><strong>Mittwoch</strong></p>
<p>Gewohnter Tag.</p>
<p>Die Skypekonfi am Vortag gefiel uns sehr gut, sodass wir diese zu dritt wiederholten. Da macht der Weg zur Arbeit wirklich Spaß <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Ich gab Stephen auf Arbeit Bescheid, dass ich jemanden im Hostel gefunden, mit dem ich gerne zusammen arbeiten würde. Leider musste ich mich noch mit einer Antwort gedulden, da es gewisse Richtlinien gibt.</p>
<p>Da am Tag keine Dropoffs und Pickups waren, halfen alle im Shed beim Autoputzen mit. Am Tag schafften wir es, mindestens ein Dutzend Autos zu säubern – das war anstrengend, aber aaaaaaaaaamazing.</p>
<p>Am Abend erzählte Lisa mir, dass sie am Sonntag Cairns verlassen wird und zum Abschied einen Jungle Swing für Freitag plant. Sie fragte mich, ob ich nicht auch Lust hatte. Natürlich antwortete ich erst einmal mit einem „ja“, fragte aber Nina, die ebenfalls am Tisch saß, was das ist. „Joar … du schwingst Dich über den Regenwald“. Also bestätigte ich mein „ja“ mit einem „Ja klar, klingt gut.“</p>
<p>Auf Arbeit fragte ich nach einem Day off für Freitag. Das Problem war, dass ich bereits ein Day off fürs Wochenende geplant hatte. Sieben Tage die Woche arbeiten schlaucht auch etwas und Cairns und Umgebung möchte ich ja auch gerne kennenlernen. Ich wollte nicht unbedingt zwei Tage die Woche frei nehmen, da ich noch der Neue bin und es mit dem Freinehmen nicht übertreiben wollte.</p>
<p><strong>Donnerstag</strong></p>
<p>Gewohnter Tag.</p>
<p>Feierabend: Stephen sagte mir, dass ich zwei Day offs die Woche nehmen muss, da die letzten Tage (und kommenden Tage) kaum Autos reinkommen werden. Perfekt – der Jungle Swing kann kommen und das ohne Nachfragen für einen zweiten Day off <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Das Auto für die Fahrt am Samstag ging aus Stephens Sicht natürlich auch klar.</p>
<p>Am Hostel angekommen, erzählte ich vor Freude von meinem morgigen Day off. Leider wurde ich von Lisa gebremst, da sie den Jungle Swing nun auf Samstag verlegt hatte.</p>
<p>Konflikt: Erstens ich möchte einen Day off nicht mit Rumgammeln verschwenden. Zweitens war am Samstag, am eigentlich geplanten Day off, etwas anderes geplant.</p>
<p>Die Vorankündigung der letzten zwei Wochenberichte: Ich möchte mir jeden Samstag einen Day off nehmen, um Cairns und Umgebung kennenzulernen. Am Samstag war eine Fahrt nach Mareeba und Atherton geplant, dazu später.</p>
<p>Also musste ich den Plan umstellen. Nina und Anna wollten budgetbedingt nur eine Aktion machen und das war der Jungle Swing. Lisa, Pias Freundin, konnte nicht, da sie zwischen 10:00 Uhr – 13:00 Uhr im Hostel arbeiten muss. Also blieben nur Pia und ich übrig. Ein Tagestripp zu zweit, obwohl man sich erst drei Tagen „kennt“ (quatschen zwischen 16:00 Uhr und 18:00)? Ein wenig ungewöhnlich und ich hatte mit einem „nein“ von Pia gerechnet. Coolerweise sagte sie spontan, ohne lang zu überlegen „ja“. Wow, beeindruckend diese Spontanität! Wie war das mit dem ersten Eindruck? <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><strong>Freitag</strong></p>
<p>Früh aufstehen … oder auch nicht … ich habe den Wecker im Zehnminutentakt dreimal weggedrückt. Day off halt <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Nach dem Duschen ging es zu Jucy, um das Auto abzuholen.<br />
In Cairns Central wurde eine iPhone-Halterung fürs Navi gekauft. Mist! Bei Jucy Audio- und Zigarettenanzünder-Ladegerät (Zigarette auf USB zum Laden des iPhones) vergessen, also nochmal eine Runde um den Block gefahren. Anschließend hatte ich alles und bin zum Hostel gefahren, um Pia abzuholen. Ach … und natürlich noch Tasche packen. Badehose, Handtuch, Stativ, Kamera und … das war es eigentlich schon. Stephen war so cool und hat mir auf zwei Karten noch „must-do“ eingekreist. Ich sag ja: ich liebe meine Arbeitsstelle!</p>
<p>Um 10:30 Uhr ging unsere Reise im Jucy Crib los. Erster Halt war in Kuranda. Also geplant. Eigentlich wollten wir zum „Barron George Lookout“, aber auf dem Weg nach Kuranda war ein Straßenschild „Barron George Nationalpark“. Also fuhren wir dort lang und landeten letztendlich bei „Barron George Power Station“ oder so ähnlich. Gab jetzt nicht viel zu sehen, aber die Natur war wunderschön. Trotz des Verfahrens hat sich das also gelohnt! Anschließend gab ich im Navi „Barron George Nationalpark“ ein (vorher war es nur Kuranda) und er zeigte mir das Ziel fast vor unserer Nase. Wir waren in einer Schlucht und waren dementsprechend von Bergen umgeben. Auf der anderen Seite des Berges war der Nationalpark. 26 km für einmal die Bergseite wechseln. Wie dem auch sei, wir fanden wir das Ziel recht zügig, aber leider fing es schon nach fünf Minuten zu regnen an. Also: Zurück ins Auto und erst einmmal Päuschen zu machen.</p>
<p>Das nächste Ziel war Mareeba. Dort gibt es ein „Coffee Works“. Für 20 A$ darf man so viel Schokolade (ich glaub es waren 16 Sorten), Tee (vier Sorten), Kaffee (mindestens 15 Sorten) trinken und essen wie man will. Nach den Kostproben waren wir ziemlich gesättigt, oder besser gesagt: überessen. Wir gingen in das kleine angeschlssene Kaffeemuseum und schauten uns viele Kannen und Teetassen an. Leider konnte ich keine Fotos schießen, da es dunkel war und alles hinter Plexiglas war.</p>
<p>Weiter ging es nach Yungaburra. Genauer gesagt dreimal durch Yungaburra. Wir sind auf der Suche nach dem „Curtain Fig Tree“ durch Yungaburra gefahren, anschließend zurück (weil wir zu weit gefahren waren) und wieder durch Yungaburra, da dort unsere Route weiterging.</p>
<p>Der Fig tree (Feigenbaum) war riesig. Weil es wirklich nur den Baum und nichts anderes zu sehen gab, war der Halt nur kurz.</p>
<p>Nachdem wir am Roadhouse am Ende von Yungaburra dreimal vorbeigefahren waren, kamen wir 10 Minuten später im „Lake Eacham National Park“ an. Dort war ein See, an dem viele Informationsschilder zu den Fischenarten und Schildkröten und Barbecue zum Bleiben einluden.</p>
<p>Sehr schönes Plätzchen, aber leider konnten wir aufgrund des Regens keine Schildkröten sehen :‘(.</p>
<p>Nach kurzer Pause ging es weiter in Richtung Malanda zu den „Malanda Falls“. Diesen fanden wir auf Anhieb und parkten auf der rechten Straßenseite, denn auf der linken Straßenseite war ein Schild, der auf die Falls hinwies. Auf ging es Richtung Wald, glücklicherweise waren die Wege markiert und teilweise geteert. Um nicht klitschnass anzukommen, liefen wir die Strecke. Nach fünf Minuten sahen wir eine große Straße und einen grünen Jucy. Häää? Das war einfach nur eine Rundstrecke, auf der man Bäume sehen konnte. Regenwald eben. Demotiviert (aber lachend), gingen wir zu unserem Auto. Dort war ein anderes Schild. Wir gingen gefühlte zwanzig Meter und sahen den Wasserfall. 500 Meter umsonst gejoggt, obwohl der Wasserfall 20 Meter vom geparkten Auto entfernt war. Obwohl es nur ein kleiner Wasserfall (ca. 10 m)war, war der Anblick einfach nur schön! Pia und ich waren gleicher Meinung: das war der Tageshöhepunkt! Aufgrund des Regens konnte (oder wollte) ich keine Fotos machen :‘(.</p>
<p>Der eigentliche Plan führte über Millaa Milaa und Innisfail. Da es aber schon 16:30 Uhr war, es regnete und auf dem Weg nur wenige Aktionen gab, entschieden wir uns über Yungaburra (Roudhouse vorbeifahren, Nummer vier) nach Hause zu fahren. Die Rückfahrt war anstrengend, da wir durch die Tablelands (Berge) fuhren und es dementsprechend kurvig war.</p>
<p>18:15 Uhr kamen wir am Hostel an und packten unsere Sachen aus. Ich fuhr mit dem Auto zur Tankstelle und brachte das Auto zurück.</p>
<p>Da ich bereits seit 18:00 Uhr in der Küche sein müsste, es aber schon 18:45 Uhr war, entschied ich mich, zum zum Hostel zu laufen. Feststellung: mehr Sport treiben, da ich nach wenigen Hundert Meter wie ein Maikäfer pumpte!<br />
Ich entschuldigte mich bei Tony, dem Koch und Küchenchef und erhielt ein „no worrys“ als Antwort. Natürlich bot ich als Wiedergutmachung den Arbeitsbeginn am Folgetag um 17:00 Uhr an, so dass ich bei +/- 0 Stunden bin.</p>
<p>Nach getaner Hostel-Arbeit saß ich mit Pia und Lisa zusammen. Kurze Bewertung des Ausflug-Tages und schon Planung des Folgetages: Es stellte sich heraus, dass es kein Jungle Swing ist, wie ich mir das vorstelle, wo man quasi von Punkt A nach Punkt B klettert oder hangelt. Nein, es war eine Konstruktion, in der man sich auf einer Höhe von 45 Metern befindet und dann hin und her schwingt. Beim ersten Schwung hat man am Mittelpunkt (also senkrecht zur Achse) eine Geschwindigkeit von 120 km/h. Outsch: Denn Achterbahnen und ich sind Erzfeinde und dann soll ich so was mitmachen? No Way. Mit der Zeit gesellten sich noch andere Leute hinzu und fanden es lustig, wie ich plötzlich tierisch Angst bekam. Ich bin aber auch ein Schisser!</p>
<p>Da ich das nie im Leben machen hätte können, fragte ich Pia, ob sie für mich einspringen möchte. Sie bekommt mein Ticket zum halben Preis, also für 45 A$. Sie sagte „Ich würde es machen, aber überleg es Dir Felix“.</p>
<p><span style="font-size: small;">Mit einem mehr oder weniger guten Gefühl ging ich ins Bett.</span></p>
<h2>Samstag</h2>
<p>Um 10 Uhr stand ich auf und mein erster Gedanke: in drei Stunden ist der Jungle Swing. Ich legte mich zum Entspannen auf die Fernsehcoauch und überlegte. Mein Gefühl war eher bescheiden. Natürlich konnte ich vor Aufregung nichts Essen und Trinken, was die ganze Situation natürlich nicht verbesserte.</p>
<p>Als der Bus um 13:00 Uhr vor der Haustür stand, ging mir die Pumpe. Wir stiegen ein und Pia und Anna wollten dazusteigen, um uns beim Jungle Swing zuzuschauen. Der Busfahrer antwortete auf die Frage, ob noch Freunde mitkommen können zum Zuschauen mit einem „guys, sorry, but we are full“ (Leute, wir sind leider voll). Das war der Moment, an dem ich dem Herzkasper nicht mehr weit entfernt war, da Pia für mich im Notfall nicht einspringen könnte. Der Busfahrer war verwundert, warum die beiden, Pia und Anna, wieder ausstiegen. Er schaute auf die Liste und sagte, dass wir mit fünf Leuten angemeldet sind. Also konnten die beiden doch mit – hui.</p>
<p>Im Bus mussten die Teilnehmer eine Anmeldung ausfüllen. Pia füllte nichts aus, aber ich. Mhhh. Am Ort angekommen gingen wir zum Büro, welches im Regenwald liegt. Dort sahen wir auch gleich Leute schwingen und kreischen. Na super. Nach der Anmeldung (wiegen und kurze Instruktionen) gingen wir zur Station des Swings. Genau neben uns war der Bungeejump aus 50 Meter Höhe.</p>
<p>Vor uns war ein einzelner Typ, der alleine schwingte. Eigentlich wollte ich nicht hinschauen, aber letztlich geht es gar nicht anders und man muss einfach hinschauen. Sah irgendwie ziemlich cool aus.</p>
<p>Dann waren wir an der Reihe. Eigentlich gab es nie ein wirkliches zurück seit dem wir in den Bus einstiegen. Unser Abenteuer ging los. Wir hingen horizontal und wurden rückwärts hochgezogen.</p>
<p>5 Meter. Joar. 10 Meter. Cool. 15 Meter. Oh netter Regenwald. 20 Meter. Mhh. 25 Meter. Mhh. 30 Meter. Oh mein Gott. 35 Meter. Oooooh mein Gott. 40 Meter. Augen zu. 45 Meter. Kurz schauen. Geil. Augen zu.</p>
<p>Wir hingen … Lisaaaaaaaaaaaa zieh endlich an der Strippe (Selbstauslöser). Zieeeeee…. „aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah“.</p>
<p>Wir fielen gefühlte fünf bis zehn Meter und fingen dann an zu Schwingen. Das erste Mal schwingen: Ohhhhhhhhhhhh mein Gott, ist das schnell – der Swing sowohl mein Herz und Körper. Das zweite Mal schwingen: wirklich nette Aussicht. Das Schwingen danach: Lächeln für die Fotos!</p>
<p>Nach gefühlten zwei Minuten war unser Minjin Jungle Swing vorbei. Sehr geiles Erlebnis!</p>
<p>Der Nachmittag war dann natürlich zum Ausruhen bestimmt … und natürlich für die Küche – aber das fällt ja ebenfalls unter „Entspannen“ <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<h2>Sonntag</h2>
<p>Jucy, Küche, Essen.</p>
<p>Kurz zum Essen: Belohnung für das Überwinden. Es gab Wraps mit Salat, Tomatensalat und Pute. Gegessen habe ich mit Pia, Tanja, Sarina und Sabrina.</p>
<h2>Nachtrag</h2>
<p>Äh Tanja, Sarina und Sabrina? Man lernt sehr viele Leute kennen. Daher kann es öfters vorkommen, dass Namen fallen, die vorher nicht erwähnt wurden. Ich schreibe mein Tagebuch mittlerweile nur ein- oder zweimal wöchentlich. Da Leute kennenlernen „normal“ geworden ist, kann es passieren, dass ich nicht mehr weiß wann und wie ich die Leute kennengelernt habe. Sollten daher „unbekannte“ Namen fallen: Die Leute lernt man irgendwann im Hostel kennen.</p>
<p>So auch Tanja, Sarina und Sabrina. Kennengelernt in der Küche. Ich stand am Kühlschrank, um mir eine Cola zu holen. Der Kühlschrank stinkt eklig, wenn man ihn öffnet, da in dem Kühlschrank geschätzt 20 Taschen mit Nahrung stehen. Die Tanja, die ebenfalls in Kühlschranknähe stand, sagte „Boar stinkt der Kühlschrank eklig“. Warum auch immer, hatte ich dann einige Sekunden später beim Verlassen der Küche gesagt „ich bin es nicht“ <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> .</p>
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		<title>Woche 8</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 13:39:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Montag Alles hat ein Ende, nur die Abschiede nicht. Montag war der letzte Tag von Corinna und Adrian, am Dienstag war für sie Abflug in einen mehrwöchigen Urlaub nach Bali. Da sie im Nomads „long term“ Gäste waren, hatte sich über die Zeit einiges angesammelt, das sie mir überließen: Lonely Planet für Australien (sogar in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Montag</strong></p>
<p>Alles hat ein Ende, nur die Abschiede nicht. Montag war der letzte Tag von Corinna und Adrian, am Dienstag war für sie Abflug in einen mehrwöchigen Urlaub nach Bali. Da sie im Nomads „long term“ Gäste waren, hatte sich über die Zeit einiges angesammelt, das sie mir überließen: Lonely Planet für Australien (sogar in Deutsch!), Speisezutaten (insbesondere Gewürze), ordentliche Pfannen (die in der Backpackerküche sind kein Hit) und ein Internetstick von Telstra (endlich ordentliches Internet!). Dankbar, aber mit einem mulmigen Gefühl nahm ich die Schenkungen an. Mulmiges Gefühl? Naja, die letzten zwei Tage habe ich soooo viel geschenkt bekommen … komisch irgendwie.</p>
<p>Ansonsten verlief der Wochenstart genauso wie die Tage zuvor. Arbeiten, Einkaufen, Arbeiten. Haaaalt Stop! Einkaufen ist ein gutes Thema: Es gab mal wieder Cola im Angebot. 24 Dosen für 20 A$. 48 Dosen (2 x Packungen) 33 A$. 72 Dosen (3 x Packungen) 45 A$. Einem Sparfuchs gerecht, wurden natürlich gleich 3 Packungen gekauft. An sich eine gute (sparsame) Idee, aber der Transport war dann doch schwieriger als gedacht. Wozu gleich 72 Dosen? Für die Arbeit und für die Abende im Hostel, denn es gibt nichts Besseres, als am Abend eine kalte Cola zu trinken! Hier im Hostel wird ansonsten (preisbedingt) nur stilles Wasser getrunken.</p>
<p>Letzten Wochenbericht gelesen? Kehrtwende? Irgendwie hat sich jeder über meine Gewürzmischung aus der Heimat „lustig“ gemacht … besser gesagt, mich für verrückt gehalten, dass ich von der so viel halte und dafür den ganzen Woolworth und Coles absuche. Ich habe gleich mal einen Tomatensalat mit der Gewürzmischung gemacht und alle Beteiligen waren von dem Salat begeistert. <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Dienstag</strong></p>
<p>Vor Arbeitsbeginn liefen mir Adrian und Corinna im Hostel noch einmal über den Weg: ABSCHIED! Dank an beide für die Arbeitsvermittlung bei Jucy, für die Schenkungen und für die tollen Gespräche…</p>
<p><strong>Mittwoch</strong></p>
<p>Arbeit, Pause, Arbeit, Schlafen.</p>
<p><strong>Donnerstag</strong></p>
<p>Australia Day! Ein sehr guter Tag, da ich an Public Holidays mehr Geld verdiene. Um genau zu sein 250%. Da macht das Arbeiten gleich noch mehr Spaß!</p>
<p>Schlechte Nachricht: Maria, vom Housekeeping, ging jobbedingt ins Outback von Queensland <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  (Ich hasse Abschiede!)</p>
<p><strong>Freitag</strong></p>
<p>Arbeit, Pause, Arbeit, Schlafen.</p>
<p><strong>Samstag</strong></p>
<p>Am Wochenende arbeiten nur Jarott, Ryan und ich. Also eine sehr gemütliche Runde zu dritt. Ich erfuhr, dass Ryan DJ ist.</p>
<p>Ich hatte heute kein Frühstück, da ich lieber zehn Minuten länger geschlafen habe, also: Was essen wir zum Frühstück?</p>
<p>Insgesamt ein sehr entspannter Tag…</p>
<p><strong>Sonntag</strong></p>
<p>Arbeit, Pause, Arbeit, Skypen, Schlafen.</p>
<p>Bei Jucy war ich wieder mit 100% bei der Arbeit, da mehrere Autos reinkamen. Bei der Küchenarbeit am Abend hatte ich das „Vergnügen“, 20 kg Zwiebeln zu schälen!</p>
<p>Vor dem Skypeanruf war ich voller Vorfreude, nach dem Gespräch eher demotiviert,</p>
<p><strong>Nachtrag</strong></p>
<p>Spannender ist es jetzt nicht geworden, da ich mich entschieden habe, die Neuerungen meines Wochenplans erst nächste Woche zu verraten. Ich kann aber jetzt schon sagen: Es wird sicher lesenswert!</p>
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		<title>Woche 7</title>
		<link>http://www.felix-schaeffer.de/2012/01/27/woche-7/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:45:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Montag Nach meiner Putzschicht im Hostel gab es positive Nachrichten: Am Freitag ist  mein erster Arbeitstag bei Jucys Autovermietung. Nach sechswöchigem Speiseplan, bestehend aus Sandwichs und Instantnudeln, startete ich am Abend erste Kochversuche. Resultat: leckere Pute mit Salat. Dienstag Durch die zweite Jobzusage mussten nun die Schichtzuteilungen im Hostel anders organisiert werden, dank der Hostelmanagerin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Montag</strong></p>
<p>Nach meiner Putzschicht im Hostel gab es positive Nachrichten: Am Freitag ist  mein erster Arbeitstag bei Jucys Autovermietung.</p>
<p>Nach sechswöchigem Speiseplan, bestehend aus Sandwichs und Instantnudeln,<br />
startete ich am Abend erste Kochversuche. Resultat: leckere Pute mit Salat.</p>
<p><strong>Dienstag</strong></p>
<p>Durch die zweite Jobzusage mussten nun die Schichtzuteilungen im Hostel anders organisiert werden, dank der Hostelmanagerin „Bee“ klappte es problemlos und ich wurde ab Mittwoch von 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr als Küchenhilfe (Teller waschen, Zutaten schnippeln und diese dem Koch reichen) eingeteilt.</p>
<p>Ärgernis am Abend: Meine gute Uhr löste sich in zwei Teile auf.</p>
<p><strong>Mittwoch</strong></p>
<p>Seit Langem mal wieder ausschlafen <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Erste Küchenschicht: Einweisung durch Kevin und Naill, zwei englische Backpacker.<br />
Die drei Stunden vergingen wie im Flug und ich hatte Spaß dabei. Der Versuch, gleichzeitig drei Teller zu tragen, sah zwar nicht sonderlich elegant aus, aber immerhin fiel nichts herunter.</p>
<p>Das ist angesagt: Teller einsammeln, Teller waschen, dem Koch Zutaten reichen, Zutaten schnippeln, zwischendurch davon naschen, wischen, abziehen, Feierabend.</p>
<p><strong>Donnerstag</strong></p>
<p>Ausschlafen, die zweite Runde – juhu <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Stress die erste Runde – buuh, denn in Facebook erhielt ich von einer yCity Koordinatorin eine Info zu einer noch offenen Fahrtkostenabrechnung, bei der viele damalige Schulteilnehmer in Vorkasse gegangen waren . Dringendst wurde nun eine Reisebestätigung, Flugschein, Bordkarte als Dokument zur wiederholten Vorlage beim Veranstalter benötigt. Dank Eltern und Skype wurde auch das schnellstens organisiert.</p>
<p>Nun noch das Problem mit der defekten Uhr angehen…</p>
<p>Ansonsten war am letzten freien Tag ENTSPANNEN angesagt, bevor der zweite Job beginnt.</p>
<p><strong>Freitag</strong></p>
<p>Erster Arbeitstag bei Jucy, also um 07.00 Uhr aufstehen! Gemeinsam mit Corinna und Adrian ging es zum neuen Job. Zum Jucy-Team gehören der Chef Stephen, Peter und Ryan im Office, Jarrod als technischer Leiter und zwei weitere Mitarbeiter, die die Autos putzen.</p>
<p>Adrian und Corinna zeigten mir, wie ich die Autos zu putzen habe. Natürlich alles im entspannten Tempo … in Australien gilt die „no worries“-Mentalität überall. Schon bei der Ankunft bei Jucy hielten wir kurz Smalltalk mit der gesamten Crew, ich sag ja – „no worries“.</p>
<p>Nach getaner Arbeit ließen wir den Freitag entspannt unter der Sonne ausklingen. Um 17:30 Uhr fuhr uns Stephen in seinem „Auto“ zum Hostel. Auto? Rotlackiertes Subaru Vehikel mit Sportsitzen, Spoiler, Boostanzeige und lautem Brummen ist schon cool und „abgefahren“.</p>
<p><strong>Samstag</strong></p>
<p>Arbeitstag Nummer zwei bei Jucy: Am Wochenende arbeite ich nur fünf Stunden täglich, erhalte dafür jedoch einen Samstagszuschlag.</p>
<p>Peter und Stephen sind am Wochenende nie im Laden, sodass wir nur drei Leute waren. Im Shed ( Arbeitshalle, Werkhalle oder wie man das übersetzen möchte) haben wir zwei größere Ventilatoren, die für kalte Frischluft sorgen. „Arbeitsklima“ ist also in jeglicher Hinsicht positiv zu bewerten. Dieser Samstag war der letzte Arbeitstag von Corinna und Adrian, wir haben zwei Tage Crossover gearbeitet, sodass ich nun in den neuen Job eingearbeitet bin.</p>
<p>Ein weiterer Abschied stand im Hostel an: Linda und Sebastian (zur Erinnerung: Housekeeping) flogen am Sonntag nach Thailand. Da sie ihren Tisch, Waschpulver und Isomatte nicht mehr brauchen, zählen sie jetzt zu meinem Eigentum. Den Abend haben wir, wie hätte es anders sein sollen, angenehm ausklingen lassen.</p>
<p>Abschiede sind doof. Einerseits freut man sich für den/die Anderen, dass sie jetzt Urlaub machen, aber andererseits fehlen einem schon jetzt die netten und gewohnten Gesprächsrunden.</p>
<p>Anyway … ich musste früh(er) ins Bett, da am nächsten Tag mein erster Arbeitstag als alleiniger Autoputzer anstand.</p>
<p><strong>Sonntag</strong></p>
<p>iPhone + Datentarif + HouseTime = glücklicher Felix. Da ich heute allein beim Autoputzen war, konnte ich meine eigene Musik hören – yay! Natürlich helfen die anderen mit, wenn ich Hilfe brauche oder wenn es stressig wird. Aber es ist Wochenende … Stress? Was ist das?</p>
<p>Am Abend erhielt ich Post aus der Heimat, mit gewünschtem Inhalt, den es hier nirgends zu kaufen gibt: Salatwürzmischungen! FREUDE!!!</p>
<p>Genauso geil die Kehrtwende. Welche? Die in der nächsten Woche bzw. im nächsten Wochenbericht.</p>
<p><strong>Nachtrag</strong></p>
<p>Dieser Wochenbericht kam ziemlich spät, da ich diese immer am Montag oder Dienstag in der darauf folgenden Woche schreibe. Aufgrund des langen Arbeitstages (8 Stunden Jucy + 3 Stunden Hostel) musste ich meinen Tageszyklus umstellen und hatte am Abend keinen Nerv zum Schreiben.</p>
<p>Die Wochenberichte werden in nächster Zeit kürzer ausfallen, da ich den ganzen Tag arbeite, Freizeit zwischen 16:00 Uhr – 18:00 Uhr habe (meist einkaufen und Shuttle zum Hostel) und ab 21:00 Uhr – open End (Essen, Entspannung) angesagt ist. Die Samstage dürften für die meiste Spannung sorgen. Weshalb, erkläre ich im Wochenbericht acht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Woche 6</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 07:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Montag Am Montagvormittag  gingen Peter und ich zu Jucy (Autoverleih), um nach einem Job zu fragen. Es wurde ein Lebenslauf benötigt, den wir natürlich nicht ausgedruckt zur Hand hatten, also ging es in die Stadt, um das zu organisieren. Wieder bei  Jucy angekommen, wurden wir gleich zum Hinterhof, wo die Autos geparkt werden, gewunken. Locker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Montag</h2>
<p>Am Montagvormittag  gingen Peter und ich zu Jucy (Autoverleih), um nach einem Job zu fragen. Es wurde ein Lebenslauf benötigt, den wir natürlich nicht ausgedruckt zur Hand hatten, also ging es in die Stadt, um das zu organisieren. Wieder bei  Jucy angekommen, wurden wir gleich zum Hinterhof, wo die Autos geparkt werden, gewunken. Locker unterhielten wir uns mit Stephen über unseren Australienaufenthalt und über die Gründe unseres Aufenthaltes in Cairns. Stephen, der „Branch Manager“ ist also der Chef von Jucy in Cairns. Unser erster Eindruck: Ein sehr lockerer, freundlicher und angenehmer Ladenbesitzer in Arbeitsbekleidung.</p>
<p>Er gab uns eine kleine ToDo-Liste, die wir „abarbeiten“ sollten. Es ging eigentlich nur um Formalitäten, wie Kopien des Reisepasses, Visa-Bestätigung und Bankangaben.</p>
<p>Jucy zahlt an seine Mitarbeiter „superannuation“, ich glaube das ist sowas wie Rente. Für alle verdienten 100 A$ erhält der Arbeitnehmer 9 A$ &#8211; quasi geschenkt, man muss dafür nur ein Superannuation-Konto eröffnen.</p>
<p>Also ging ich zur Bank und fragte nach solch einem Konto. Ich erhielt eine Broschüre und man sagte mir, dass dies sehr individuell ist und ich daher die Vordrucke alleine ausfüllen müsste. 26 Seiten Informationen, vier Seiten Antrag – na super! Also ging ich wieder zu Jucy bzw. zu Stephen und fragte, was ich hier ausfüllen soll (es gab mehrere Accounttypen) und warum die Summen in der „Übersichtstabelle“ so hoch (beginnend ab 5000 A$ Einzahlung) waren. Irgendwie war das alles viel zu komplex und nur für Residents zugeschnitten. Also ging ich wieder zur Bank Commonwealth und fragte diesmal explizit, ob sie kein Superannuationkonto für Backpacker haben. Irgendwie ja, aber irgendwie auch nein. Ich sollte zu einem Bankberater, aber zuvor sollte ich noch Visumsbestätigung und Tax File Number Kopie besorgen *grrrrrml*. 15 Minuten später stand ich wieder in der Bank, doch der Bankangestellte, der mich zuvor beraten hattet, war leider nicht mehr im Dienst. Also musste ich einer Empfangsdame erneut meine Situation schildern. Diese schickte mich erneut zu einem Schalter, wo ich wieder von vorne anfing&#8230; erneut wurde mir erklärt, dass ich das alleine machen soll. Das Ganze wurde mir zu bunt und ich verließ die Bank, um in einer anderen Bank, der „Westpac“, erneut meine Situation zur Superannuation und zur Commonwealth-Broschüre mit 26 Seiten zu schildern. Das fand selbst die Bankdame zu umfangreich für einen ausländischen Backpacker.</p>
<p>Keine fünf Minuten später saß ich in der Beratungskabine und konnte die wichtigsten Fragen stellen, wie z. B. &#8220;Was kostet mich das Konto im Monat? Wie hoch sind Transaktionsgebühren? Erhalte ich eine Debitkarte?&#8221; und ich erhielt – für mich – positive Antworten. Kostenloses Konto, kostenfreies Onlinebanking, Superannuationkonto wird ebenfalls eröffnet. 45 Minuten später war alles eingerichtet und ich hatte ein neues australisches Konto samt Superannuation … und hielt nur drei Seiten in der Hand. Es geht doch.</p>
<p>Am Abend bereitete ich alle Unterlagen für den Job auf, um diese am Dienstag abzugeben.</p>
<p>An dem Tag opferte ich meinen Day off, da ich in der Woche zuvor 24 Stunden gearbeitet habe (3 Stunden * 7 Tage = 21 Stunden pro Woche für kostenlose Unterkunft). Eigentlich wollte ich nur eine Stunde später anfangen, um am Dienstag ans Great Barrier Reef fahren zu können. Pustekuchen.</p>
<h2>Dienstag</h2>
<p>Am Dienstag brachte ich die Mappe mit den Unterlagen zu Jucy, der über die schnelle Abgabe sehr erstaunt war, denn es hätte auch drei Tage vor Arbeitsbeginn gereicht.</p>
<p>15:00 Uhr war alles abgegeben und abgeklärt mit Stephen. Corinna und Adrian, die derzeit noch dort arbeiten, sind sehr nett, darum half ich ihnen kurzentschlossen beim Autoputzen. Um 15:50 Uhr war (überpünktlicher) Feierabend und wir machten uns auf den Weg zur Stadt, damit wir um 16:05 Uhr den Hostel Shuttle Bus nehmen konnten.</p>
<h2>Mittwoch</h2>
<p>In unserer Arbeitszeit im Hostel sollten wir von 10:00 bis 11:00 Uhr in acht Zimmern die Betten neu beziehen. Bereits um 10:40 Uhr waren wir im vorletzten Zimmer fertig und machten kurz – vielleicht fünf … naja eher zehn Minuten – Pause. Dummerweise kam in dem Augenblick Theresa, unsere neue Housekeeping Supervisor, ins Zimmer und sah uns und kommentierte die Situation mit „nice try guys“. Wir dachten, dass damit die Sache gegessen wäre, aber sie ging zu Erin (Super-Supervisor) und erzählte ihr von der Pause. Folglich wurden wir durchgerufen und mussten zur Rezeption und dort durften wir uns eine Standpauke anhören. Wir bekamen gleich noch eine Aufgabe obendrauf: Die Seitenleisten der Korridore zu putzen&#8230; Als würde das nicht reichen, bekamen wir anschließend die Aufgabe, die Seitenleiste aller Räume zu säubern. Sehr tolle Schicht *säufz*.</p>
<p>Am Nachmittag gingen Nina (eine deutsche Backpackerin) und ich einkaufen, da ich am Abend Chili con Carne kochen wollte. Naja … meine Idee, aber umgesetzt von Nina. Ist auch besser so, sonst wäre der Tisch sicher leer geblieben <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Ich habe dafür aber fleißig die Zutaten geschnippelt.</p>
<p>Am Tisch waren wir dann acht Personen und dem Anschein nach, hat es geschmeckt – denn der Topf war nach dem Essen leer.</p>
<h2>Donnerstag</h2>
<p>In Cairns ist gerade „offiziell“ Regenzeit. Gemerkt habe ich das aber bisher nur ganz selten. Um endlich das Albinoweiß zu verlieren, legte ich mit einigen (deutschen) Backpackern einen Pooltag ein.</p>
<p>Als Dankeschön für die gestrige größere Runde beim Essen, kochte Maria – die ich bereits vom Housepeeking kenne – für uns Pasta mit Thunfisch. Sehr lecker <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<h2>Freitag</h2>
<p>Stephen von Jucy wollte sich am Ende der Woche melden, um uns zur Jobbewerbung Bescheid zu geben.  Auf einen Anruf wartete ich vergebens und fragte darum am Abend  Corinna und Adrian, ob sie etwas wüssten. Sie  meinten nur, dass der Tag ziemlich stressig war.</p>
<p>Ansonsten gab es eine weitere &#8220;Runde&#8221; am Pool.</p>
<h2>Samstag</h2>
<p>Da Matt am Montag nach Brisbane fliegen wollte, veranstaltete er ein Barbecue. Den Grill haben wir freundlicherweise vom Hostel bekommen, das Fleisch und die Würstchen kauften wir im Woolis (circa 75 A$). Es wurde für neun Personen gegrillt und anschließend war jeder satt <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<h2>Sonntag</h2>
<p>Der Sonntag verlief fast wie der Samstag.</p>
<p>Im Pool hatte ich mich mit einer frisch angereisten Backpackerin, Lisa, festgequatscht und bin daher ein wenig zu spät zum Skypen gekommen. Zuerst skypte ich mit einem Verwandten, der mich im April besuchen kommt. Ergebnisse: Den Flug buchen wir nächsten Sonntag … und die eigentliche Planung machen wir auch nächsten Sonntag. Am Sonntag darf man halt keine große Produktivität erwarten <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Anschließend skypte ich noch mit Mum und Dad und Fazit: Jetzt wird (nur noch) sonntags geskypt. Ich kann übrigens jedem eine Terminfestlegung zum Skypen empfehlen, da man sonst ganz, ganz „unauffällig“ zum Skypen gebeten wird, denn Gründe, von Anfragen der Krankenkasse bis zum Kontauszug, finden sich von den Lieben daheim viele&#8230; <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Woche 5</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 09:28:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Montag Aufgrund mangelnder Postkarten-Schreiblust schrieb ich die versprochenen Postkarten am Sonntagabend nur mit den Adressen vor. Am Montag wollte ich die Gruß-Texte ergänzen, aber irgendwie gefiel mir das Ganze nicht so. Also nochmals alle Postkartentexte überdacht, nebenbei mit einer Backpackerin unterhalten und vier Stunden später war es endlich geschafft! Immerhin gehen nun fünf Postkarten auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Montag</h2>
<p>Aufgrund mangelnder Postkarten-Schreiblust schrieb ich die versprochenen Postkarten am Sonntagabend nur mit den Adressen vor. Am Montag wollte ich die Gruß-Texte ergänzen, aber irgendwie gefiel mir das Ganze nicht so. Also nochmals alle Postkartentexte überdacht, nebenbei mit einer Backpackerin unterhalten und vier Stunden später war es endlich geschafft! Immerhin gehen nun fünf Postkarten auf eine weite Reise, in Richtung Deutschland <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Wie in der Woche zuvor arbeite ich immer noch drei Stunden täglich im Hostel. Sollte sich am Job nichts ändern, dann werde ich es nicht mehr erwähnen, da jede Schicht gleich ist: Putzen, Betten beziehen &#8230;</p>
<h2>Dienstag</h2>
<p>Da die Post bereits früh schließt, wollte ich die Postkarten nun am Dienstag abgeben. Da es eigentlich (?!) ein Abkommen zum Postversand zwischen Deutschland und Australien gibt, der den kostenfreien Versand von Postkarten ermöglicht, wollte ich meine Postkarten ohne Briefmarken (eine Marke kostet 1,60 A$) abschicken. Der kostenfreien Versand von Postkarten hat bei Maximilian (siehe Woche 1) bereits wunderbar funktioniert. Der Mitarbeiter der Post in Cairns wusste von diesem Abkommen nichts und ich investierte die 6,40 A$ ins Porto, da die Postkarten doch für sehr gute Freunde und für die Familie bestimmt waren. Warum 6,40 A$? Die fünfte Postkarte war ein kleines Päckchen mit einer kleinen Zugabe <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Am Abend traf ich mich mit Sebastian in einer collen Bar, da es sein letzter Abend in Cairns war. In Richtung Esplanade sah ich später das beleuchtete Freiluftbad – ein wahnsinnig schöner Anblick.</p>
<h2>Mittwoch</h2>
<p>Am Mittwoch arbeitete ich nur zwei Stunden, da uns um 12:00 Uhr ein Bus kostenfrei zum DFO – Designer Factory Outlet – bingen sollte. Die Tage zuvor arbeitete ich manchmal vier Stunden, da ich einen freien Tag (Day off) anstrebte. Wir hatten im Outlet nur drei Stunden Zeit. Zuerst dachte ich, dass ich durchrennen muss, um alle Läden abzuklappern, aber letztlich war das Einkaufscentrum sehr klein, sodass die drei Stunden locker ausreichten. Ausbeute war, wie fast immer, ein Sub von Subway und zwei Hemden.</p>
<h2>Donnerstag</h2>
<p>*Riiiiiiiiiiiiiing* Doofer Wecker. Oh, eine neue E-Mail von Steffen (Großcousin oder so). „WG: Qantas Buchung“. Ehm was? Cool! Steffen kommt am 09.04. für vier Wochen nach Australien. Ich glaube, das wird eine schöne Zeit, denn auf dem Plan stehen Reisen und viele Fotoaufnahmen. Darauf freue ich mich schon <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Ansonsten war der Tag entspannt. Am Abend ging ich zum ersten Mal in eine australische Diskothek. Klein, aber mit abwechslungsreicher Musik, und letztlich doch sehr gelungen. Ach ja: Toni, sorry für die SMS’en <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<h2>Freitag</h2>
<p>Ein wenig „müde“ vom Vorabend stand ich um 6:00 Uhr (na ja 6:10 Uhr) auf, um mit Steffen zu skypen. Ein zweiter Skypetermin wurde für Sonntag ausgemacht.</p>
<p>Um 7:00 Uhr legte ich mich auf „meine“ Lieblingscouch vor den Fernseher und holte noch ein wenig Schlaf nach.</p>
<p>Am Abend liefen mir noch zwei sehr freundliche deutsche Backpacker – Corinna und Adrian &#8211; über den Weg, die ich im Hostel und auf dem Weg zum DFO kennengelernt hatte. Da sie bereits die Strecke von Brisbane nach Cairns gefahren sind, plante ich mit Ihnen, nach ihren vielen Empfehlungen, die Route für die Reise im April.</p>
<h2>Samstag</h2>
<p>Nach getaner Arbeit unterhielt ich mich mit Linda und Sebastian, die auch drei Stunden im Hostel für kostenfreie Unterkunft arbeiten. Das Pärchen ist ebenfalls die Ostküste hoch gefahren, sodass diese meine „To-Do-Reiseliste“ mit ihren Tipps ergänzten.</p>
<p>Am Abend wollten wir mal wieder zu der Houseparty bei Dee. Irgendwie entschieden sich aber die beiden Anderen um, sodass wir letztlich auf dem Zimmer „ein wenig“ Goon tranken. Die beiden Mädels sind anschließend noch in die Disco, für mich ging es ab ins Bett.</p>
<h2>Sonntag</h2>
<p>Ich glaube, mir fiel noch nie eine Arbeitsschicht so schwer wie an diesem Tage. Der Goon schlägt einem ziemlich schnell auf den Magen. Na ja, was will man auch von 14 A$ für 5 Liter „Wein“ erwarten. Eigentlich eine Beleidigung, wenn man Goon als Wein bezeichnet.</p>
<p>Am Abend skypte ich eine Stunde (inklusive zweier Verbindungsabbrüchen) mit Bert (Böööörd). Anschließend waren Mutti und Paps dran. Hätte ich sie vor meiner Abreise nach Australien samstags um 8:00 Uhr aus dem Bett geholt, dann hätte es einen strafenden Blick (+ Spruch) gegeben. Seit Australien freuen sie sich über jeden Anruf – egal welche Uhrzeit. Was ein Auslands(halb)jahr nicht alles bewirken kann …</p>
<p>Dreißig Minuten später skypte ich eine Stunde (dann war der Akku leer) mit Steffen. Dort wurde „mein“ ganzer Plan mit der Ostküste über den Haufen geschmissen, da Steffen bereits von Cairns nach Brisbane (so war ebenfalls meine Strecke geplant) gefahren ist. Das hatte Steffen mir am Donnerstag auch gesagt *säufz*. Merke: Niemals einen Abend vorher feiern gehen und am frühen Morgen skypen. Na ja egal, mache ich die Tour Ostküste halt allein. Nach dem Skypen gingen wir zu Dee’s Houseparty, da Matt seinen letzten Abend feierte. Also nicht wirklich letzten Abend, sondern letzten freien Abend. Matt (der amerikanische Zimmerkollege) wird Cairns die nächsten Tage verlassen und nach Brisbane fliegen :‘(.</p>
<p>Anschließend ging ich aber recht früh schlafen, da am nächsten Morgen ein Interview (zecks Zusatzjob) auf Peter und mich wartete. Das Interview hatten wir Corinna und Adrian zu verdanken, da die beiden  in zwei Wochen Cairns verlassen werden und ihr derzeitigen Jobgeber/Chef dann zwei neue Backpacker einstellen will. Vielleicht klappt es mit einem Zusatzjob!</p>
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		<title>Woche 4</title>
		<link>http://www.felix-schaeffer.de/2012/01/04/woche-4/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 11:17:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Montag 19:00 Uhr kamen wir in Cairns Central an. Da ich bereits über Gumtree einen Job in einem Hostel gefunden hatte, wurde ich vom Hostel Shuttle aufgepickt und zum neuen Job gefahren. Dort traf ich Bryony, Bee genannt, die mir mein Zimmer zeigte. Im Sechsbettzimmer traf ich kurz danach die anderen Mitarbeiter. Matt, ein extrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Montag</h2>
<p>19:00 Uhr kamen wir in Cairns Central an. Da ich bereits über Gumtree einen Job in einem Hostel gefunden hatte, wurde ich vom Hostel Shuttle aufgepickt und zum neuen Job gefahren. Dort traf ich Bryony, Bee genannt, die mir mein Zimmer zeigte. Im Sechsbettzimmer  traf ich kurz danach die anderen Mitarbeiter. Matt, ein extrem cooler Amerikaner, erzählte mir was von einer Toka Party am Abend. Natürlich nahm ich daran teil und lernte sofort neue Leute kennen, darunter wieder deutsche Landsleute. Nach ein paar Bierchen gings auch schon hundemüde ab in die Koje, denn am nächsten Morgen stand der erste Arbeitstag im Hostel an.</p>
<h2>Dienstag</h2>
<p>Der neue Job umfasst 3 Stunden (bzw. 21 Stunden in der Woche) kostenfreies Arbeiten im Hostel, um dafür dann kostenfrei Unterkunft sowie Verpflegung (Frühstück und Abendbrot) zu erhalten. Mein erster Arbeitstag begann um 9:00 Uhr. Cheriyl, unsere Houskeeping-Supervisor, war sehr locker drauf und das Arbeiten machte Spaß. Es war nicht weiter anstrengend die Betten zu beziehen, nur die tropische Hitze machte mir zu schaffen. Am Nachmittag schlief ich innerhalb weniger Menuten auf der Couch vor dem Fernseher ein. Anschließend gab es zum Abendbrot ein kühles Bierchen und wieder war pennen angesagt!</p>
<h2>Mittwoch</h2>
<p>In Absprache mit Cheriyl began ich an diesem Morgen um 6:30 Uhr und hatte damit die Kloschicht. Gemeinsam mit einem Koreaner säuberten wir die acht Badräume (zwei auf jeder Etage sowie zwei im Außenbereich). Alles ganz einfach und enspannt, sodass die Arbeit wie im Flug verging. Am Vormittag entspannte ich mich – mal wieder – auf der Couch und am Nachmittag fuhr ich mit dem stündlichen Shuttle in die Innenstadt von Cairns. Dort angekommen schaute ich mich um und kam dann auch am „Cairns Central“, dem Einkaufscenter von Cairns, an. Um vom teuren Hostel W-LAN unabhängig zu sein, kaufte ich mir bei Optus einen Internetstick für 20 A$ mit einem Freivolumen von 1GB – ein echtes Schnäppchen. Wieder im Hostel angekommen,  ging es am am Abend &#8211; nach einer kleinen vorherigen&#8221;Pause&#8221; &#8211; mit den anderen Leuten zum Feiern.</p>
<h2>Donnerstag</h2>
<p>Am Donnerstag putzte ich wieder die Klos. Am Morgen, an dem wir uns immer mit Cheriyl am Staff-Room treffen, brachte mir Cheriyl die Tageszeitung mit. Wir unterhielten uns zuvor  darüber, dass ich einen bezahlten Zweitjob suche. Sehr nett und aufmerksam, dass sie mir die Zeitung mit den Stellenangeboten mitbrachte <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Mit meinem Lebenslauf „bewaffnet“ fuhr ich nach der Arbeitsschicht in die Stadt und ging in die Esplanade, Strandpromenade von Cairns.  Im ersten Cafe brauchten sie leider keine Leute. Im zweiten „Cafe“ deckten sie gerade die Tische ein und ich sprach mit einem sehr netten Mann, der zu mir sagte, dass ich am nächsten Tag um 15 Uhr nochmal hinkommen soll, da dann der Chef anwesend ist.</p>
<p>Check! Zweiter Anlauf und gleich geklappt?! Anschließend ging ich in den „Wollis“ und kaufte mir Frühstück, Nutella und Kellogs, ein.</p>
<h2>Freitag</h2>
<p>Da eigentlich zwei andere Leute die Klos putzten, verschob sich meine Schicht wieder auf 9:00 Uhr und dem Housekeeping. Dort arbeitete ich mit einer deutschen Backpackerin, Maria, zusammen und die Arbeit machte noch mehr Spaß. Mit dem Koreaner konnte man sich schlecht englisch unterhalten. Nach der Schicht war ich wegen des Interviews schon ganz aufgeregt. Ich fuhr um 14 Uhr in die Stadt und las paar Nachrichten, um die Zeit zu überbrücken. 14:45 war ich am „Cafe“ und wartete auf den Chef. Dieser kam 14:55 und hatten unser Interview. Nach der Begrüßung fragte er mich nach bereits gesammelten Erfahrungen in der Gastronomie. Ich antwortete mit einem Nein, aber schieb die 2 Jahre Joberfahrung bei McDonalds hinterher. Er musste etwas grinsen und schmunzeln. Ich schaute ihn verdutzt an und er erklärte mir, dass er ein A la Carte Restaurant führt und daher nur erfahrene Leute sucht – sehr peinlich, McDonalds als Referenz anzugeben <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Egal dachte ich mir und ich ging zwei Läden weiter und fragte nach einem Job – diesmal wirklich in einem Cafe. Sie suchen Leute, aber ich solle nochmal nachfragen, wenn ich ein RSA habe.</p>
<p>Ein RSA, „Responsible Service of Alcohol“, ist ein Zertifikat, welches für die Gastronomie notwendig ist. Es bestätigt die Fähigkeit im Umgang/Ausschank von Alkohol. Daher fuhr ich zurück zum Hostel und began einen Onlinekurs für 49 A$. Die ersten beiden Lektionen waren ein wenig doof, da die Wörter und Formulierungen schwierig zu verstehen waren – zumindest für mich. Mit Matt’s und Google’s Hilfe überstand ich auch diese. Ich hätte es auch alleine geschafft, aber leider konnte ich die Videos aufgrund des mobilen Internetsticks nicht anschauen (hätte zu lange zum Laden gedauert). Davon mal abgesehen war ich eher minder motiviert, mir irgendwelche Lehrvideos anzuschauen. Ist ja auch sehr interessant, wie und wann die Abkommen der einzelnen Bundesländer verfasst wurden und wie diese heißen. Jede Lektion enthielt Multiple Choice 20 Fragen. Man hat drei Versuche je Lektion. Zum Bestehen werden mindestens 90% benötigt. In der zweiten Lektion fand ich heraus, dass man einzelne Fragen „marken“ kann, d. h. die Frage wird ohne Absenden des ganzen Tests richtig oder falsch angezeigt. Man hatte insgesamt 20 Marks je Lektion, sodass man rein prinzipiell jede Frage einmal korrigieren konnte, ohne durchzufallen. War also doch sehr entspannt <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Lektionen drei und vier waren sehr einfach. Es ging um Fragen wie „Darf ich Alkohol an Jugendliche (unter 18) ausschenken?“.</p>
<p>Nach der vierten Lektion gab es den Abschlusstest mit 40 Fragen, die aus allen vier Lektionen gemischt sind. Da ich die Auswertung jeder einzelnen Lektion abfotografierte (Bildschirmfoto), wusste ich die Antworten und erhielt eine Quote von 96% <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Damit bin ich nun drei Jahre befähigt worden,  im Bundesland Queensland Alkohol auszuschenken. Leider gibt es für New South Wales und Victoria andere RSA-Richtlinien. Wenn ich in NSW im Gastronomiebereich arbeiten möchte, dann bräuchte ich auch ein NSW-RSA. Irgendwie nervig.</p>
<h2>Samstag</h2>
<p>Silvester! Nach getaner Arbeit packte ich meine Tasche und fuhr mit dem Bus ins 30 Minuten entfernte Clifton Beach, wo ich mit Peter, ein Freund aus Neubrandenburg, gemeinsam Silvester feiern wollte. Letztlich waren wir zu dritt, da Peter zuvor noch Sebastian kennengelernt hat. Eindruck vom Strand – TRAUMHAFT!</p>
<p>Silvester feierten wir mit Schrimps, Chilli Con Cane und genügend Wein. Ein wirklich lustiger Abend, aber leider ohne Feuerwerk. Um 3:00 Uhr nachts ging ich schlafen, da ich am nächsten Morgen wieder arbeiten musste.</p>
<h2>Sonntag</h2>
<p>Neujahr! Woho! Um 8:31 Uhr fuhr der erste Bus nach Cairns. Erfolgreich verschlafen. Daher nahm ich den zweiten Bus um 9:31 Uhr. Die 5,20 A$ suchte ich bereits passend vor dem Einsteigen zusammen. Doof nur, dass das Busunternehmen den Preis um 0,20 A$ erhöhte *säufz*.</p>
<p>10:10 Uhr erreichte ich die Innenstadt von Cairns. Mir fiel erst danach auf, dass ich in den Norden von Cairns gefahren bin. Da das Hostel ebenfalls in Nord Cairns liegt, hätte ich auf dem Weg aussteigen können und die paar Hundert Meter zu Fuß gehen können – wäre aber natürlich zu einfach gewesen. Um 10:30 Uhr kam ich mit dem Shuttle Service am Hostel an und sprach kurz mit Bee über Silvester. Dass ich eigentlich seit 30 Minuten arbeiten muss, interessierte sie irgendwie nicht. Sie sprach von „bring deine Sachen entspannt aufs Zimmer und meld dich, wenn du arbeiten kannst“ – so ungefähr. Natürlich stand ich zehn Minuten später schon in der Bar, um diese zu säubern. Nach getaner Arbeit hieß es mal wieder vor dem Fernseher (ein)schlafen. Am Abend war dann entspannter (englischer) Filmabend.</p>
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		<title>Woche 3</title>
		<link>http://www.felix-schaeffer.de/2011/12/27/woche-3/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 08:57:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Montag Die Arbeit bei den rockmelons sah so aus, dass es es auf dem Feld  mehrere Reihen gab, jeder Arbeiter zwischen zwei Reihen stand und links und rechts die Melonen aufheben und auf ein Band legen musste. Die Melonen rollten dann in die Mitte der Maschine und wurden mit einem Förderband hochgetragen und dort gesammelt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Montag</h2>
<p>Die Arbeit bei den rockmelons sah so aus, dass es es auf dem Feld  mehrere Reihen gab, jeder Arbeiter zwischen zwei Reihen stand und links und rechts die Melonen aufheben und auf ein Band legen musste. Die Melonen rollten dann in die Mitte der Maschine und wurden mit einem Förderband hochgetragen und dort gesammelt, bis der Supervisor die Melonen mit einem PickUp abholte. Damit keine Melonen daneben fallen konnten, mussten sich beim Entladen (auf den PickUp) je Seite zwei Leute hinstellen. Warum ich das erzähle? Auf dem Weg zum PickUp (die Maschine war circa 10 Meter lang) ging ein australischer Arbeiter, der neben mir ging, meine Reihe ab und pickte unreife (!) Melonen und legte diese für den Supervisor ganz offensichtlich in den Korb des PickUps. So ein *pieeeeep*.</p>
<p>Daher wunderte ich mich nicht, dass ich am Montag auf einer anderen Farm arbeiten musste. Diesmal arbeitete ich auf einer Paprikafarm, Arbeitsbeginn war um 5:00 Uhr … morgens versteht sich!</p>
<p>Nachteil war das frühe Aufstehen, der große Vorteil jedoch, dass die Temperatur erträglich war. Die ersten drei Stunden pickten wir die Paprika und anschließend mussten diese in Kisten einsortiert werden. Meine Aufgabe war die Qualitätssicherung – ich musste schlicht die schlechten Schoten aussortieren.</p>
<p>Nach der Arbeit kam es noch mit dem Chef zu einem kurzes Gespräch. Dieser ist ein gebürtiger Italiener und vor vielen Jahren ausgewandert. Es hatte den Anschein, dass wir auf einer Wellenlänge waren, denn er verabschiedete sich mit: „See you  tomorrow!“.</p>
<p>Bereits zur Mittagszeit waren wir wieder am Hostel. Ich habe erstmal zwei Stunden entspannt, mich dann frisch gemacht und  bin anschließend durch Bundaberg gerannt, um endlich mal wieder Fotos zu schießen. Nach vier Stunden kam ich deprimiert zurück – ich (und wie sich durch Gespräche herausstellte, viele andere auch) fanden keine schönen Motive zum Fotografieren *grrrrml*.</p>
<h2>Dienstag</h2>
<p>… Besser gesagt: Montag am Abend. Ich ging zum Office um die Unterkunft für die Woche zu bezahlen (Sonntag kam ich erst 18 Uhr zurück und da war kein Mensch mehr beim Office). Dort traf ich Joe, den Chef des Hostels, und die Sekretärin. Bei der Sekretärin bezahlte ich und mit Joe sprach ich über die Arbeit – durch einen Fehler wurde ich am Montag auf der falschen Farm eingeteilt. Daher wurde ich am Dienstag wieder auf einer Süßkartoffelfarm eingeilt – ich hatte mich schon so auf die Paprika gefreut :‘(.</p>
<p>Am nächsten Morgen ging es dann zu einer neuen Farm. By the way: Für den ersten Arbeitstag auf einer neuen Farm benötigt man ein Formular mit Tax File Number und Kontodaten. Fünfter Arbeitstag, viertes Formular – danke dafür! <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wir fuhren zur Farm. Diesmal in eine andere Richtung von Bundaberg … und nein, es gab während der Fahrt auch nichts – wirklich rein gar nichts – Besonderes zu sehen.</p>
<p>An der Farm angekommen, wurde ich von der Frau (Angela) des Chefes (Mal) eingewiesen. Während der Einführung führten wir einen kleinen SmallTalk. Sie fand es toll (?), dass ich aus Deutschland komme, da sie selbst als Kind für sechs Jahre in Deutschland lebte. Mit der Zeit in Australien verlernte sie zwar Deutsch, aber für ein „Das sind meine Kinder“ hat es noch gereicht. Voll sympathisch die gute Frau. Genauso die beiden Kinder, die beide auf der Farm mithalfen. Der eine hieß James und war zwölf Jahre alt, sein Bruder war nicht viel älter. By the way (#2): Die beiden lernen in der Schule  die deutsche Sprache – hehe.</p>
<p>Drei Stunden lang cutteten (denglisch!) wir die Kartoffelpflanzen einer Reihe. Ging recht fix, da wir die Pflanzen, fast am Boden, gebündelt abschnitten.</p>
<p>Danach machten wir unsere Mittagspause und fuhren zur anderen Farm. Sie kam mir sehr bekannt vor – es war die gleiche, bei der wir letzte Woche mit dem Auto waren und den Bauern nach Arbeit fragten. Der Bauer war kein x-beliebiger Bauer, sondern es war Mal.</p>
<p>Egal – mit den Van fuhren wir aufs Feld und dort sollten wir die Süßkartoffelstängel einpflanzen. Zehn Mann mit der Maschine ((+) Schatten, (+) Sitzplatz mit Polsterung, (-) schnelle Arbeitsgeschwindigkeit) und der Rest per Hand. Angela meinte, ich solle bei der Maschine mitarbeiten. Okay… hingesetzt, Pflanzen auf den Schoß genommen und gepflanzt … oder zumindest versucht. Mit der linken Hand muss man einen Stängel nehmen und mit der rechten Hand (vier Finger) die Pflanze in den Boden einsetzen – für mich als Grobmotoriker genau das Richtige *säufz*. Nach der ersten Pause – ungefähr bei einem Drittel der 700 Meter Reihe – hat Angela mich dann abgelöst und ich pflanzte mit Hand (Plus:  man kann das Arbeitstempo selbst bestimmen, Minus: ständiges Bücken beim Einpflanzen).</p>
<p>Nach getaner Arbeit fuhren wir zurück zum Farmgebäude – das Sitzen auf dem Trailer (Anhänger, auf dem die Körbe mit den Pflanzen stehen) hatte dann wieder ein extrem geiles (!!) Feeling. Ich meine, Du und andere Arbeiter sitzen auf einem Aufhänger und ihr fahrt auf einem Feld herum – yaay!</p>
<h2>Mittwoch</h2>
<p>Ich dachte mir, dass ich wieder auf eine andere Farm musste. Aber falsch gedacht: Ich durfte wieder auf Mals Farm arbeiten – juhu!</p>
<p>Ich fasse es kurz: das Selbe/Gleiche wie am Dienstag.</p>
<h2>Donnerstag</h2>
<p>Und wieder auf Mals Farm – sehr geil! Die Tage begannen immer erst recht spät (10:00 Uhr), aber waren leider auch recht kurz (sechs Stunden), sodass ich kaum Geld (an)sparen konnte.</p>
<p>Und wieder das Gleiche wie am Dienstag und Mittwoch.</p>
<h2>Freitag</h2>
<p>Mein letzter Farmarbeitstag, da Samstag und Sonntag wegen Weihnachten frei ist. Diesmal cutteten wir nur zwei Stunden, da die Reihe nicht ganz so lang war.  Anschließend war „Smoker“, was mit der deutschen Frühstückspause zu vergleichen ist. Die Pause geht 15 Minuten und wird bezahlt – hehe <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Danach sagte Angela „Let’s go“ und es ging Richtung Auto. Wir dachten uns, dass wir wieder zur gleichen Farm mussten, da es die Tage zuvor ebenso war. Die anderen gingen Richtung Feld. Der deutsche Arbeiter und Fahrer fragte englisch, ob wir vorfahren sollen? Da kein Protest aus den hinteren Reihen kam, fuhren wir los. Ich war mit meinem Navi Beifahrer. Ich kannte die Straße zwar nicht, wusste jedoch, dass sich die Farm vor „Welcome Creek“ befindet (dort waren wir letzte Woche ebenfalls auf Arbeitssuche). Also fuhren wir die Strecke – bloß diesmal einen anderen Weg als sonst. So langsam begann die Pumpe zu schlagen. Wir folgten dem Navi und nach zehn Minuten und keinerlei Anhaltspunkten war ich dem Herzkasper nicht mehr weit entfernt. Keine drei Minuten später sind wir aber erfolgreich auf der Farm angekommen – Navigon rockt halt <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Wir fuhren aufs Feld und durchquerten eine Pfütze, nach der Pfütze war der Weg etwas schmaler und mit Schlaglöchern versehen. Wir beide, Fahrer und Beifahrer, schauten uns an und der deutsche Fahrer gab nochmal Gas. Wir beide mussten nach der „Aktion“ lachen. Ich drehte mich um und fragte: „It was funny, wasn’t it?“. Leider erhielt ich von den Koreanern und Franzosen keine Antwort. Zwei Mädchen schauten mich nur fragwürdig an.</p>
<p>So… dann waren wir auf dem Feld, aber keiner der anderen Kollegen war zu sehen. Also rufte ich Mal an und gab das iPhone schnell aus der Hand, damit ich nicht mit ihm reden muss <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':-P' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Der Fahrer sprach mit Mal und Mal sagte uns, dass wir heute auf einer anderen Farm arbeiten sollen.</p>
<p>Also fuhren wir zurück – diesmal den mehr oder weniger bekannten Weg. Das Problem ist, dass die Straßen alle gleich aussehen. Sie sind lang, auf der einen Seite Wald, auf der anderen Seite Farm. Egal – wir erreichten die „cutting Farm“ recht schnell. Mal holte uns ab und wir fuhren zu einem benachbarten Feld, das keine drei Minuten entfernt ist. Epic Fail würde ich mal sagen.</p>
<p>Mal und Angela haben das übrigens extrem entspannt aufgefasst – „no worries guys“.</p>
<p>Nach getaner Einpflanzarbeit schrieben wir uns, wie jeden Tag, in eine Arbeitsliste ein: Name, Pause, Arbeitszeit. Da wir 30 Minuten sinnlos herumgefahren sind, mussten wir 30 Minuten von unserer eigentlichen Arbeitszeit abziehen (natürlich nur bei den Leuten, die im Van saßen). Allein für die Pfützenaktion hat sich das schon gelohnt.</p>
<p>Auf dem Heimweg saßen zwei Leute weniger im Bus – die beiden Mädchen. <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wir fuhren zum Sharehouse, wo der deutsche Fahrer wohnte. Dieses ist drei Kilometer von unserem Hostel entfernt. Daher wurde ich gefragt, ob ich den Van fahren soll – ich versteh die Frage nicht. Eins, fix, drei saß ich am Steuer des Toyota Buses mit 420000 km. Okay, wir fuhren los. Erst mal an das Auto gewöhnen, daher die erste Kurve ganz sachte. Die zweite auch noch. Wir spielen ja nicht im Sand – also fuhr ich beim Kreisverkehr „etwas“ schneller. Irgendwas zwischen 25-35 km/h im Kreisverkehr zweiten Gang. Gegenlenken beim Verlassen des Kreisverkehres inklusive. Ich mal wieder am Lachen und die Leute hinten, hielten sich am Angstgriff fest. Was ein Glück, dass da noch zwei Kreisverkehre waren. Ach naja … die anderen sollen sich da mal nicht so haben <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Resumee der letzten Tage: Der erste Gedanke, wenn man dort in die nasse Erde (Modder) einpflanzt, dann ist das anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig. Ich dachte mir „Motter fuck(a)“ – auch auf solche dummen Sprüche kommt man, wenn man zu lange auf dem Feld steht. Die ersten drei Tage waren für den Rücken extrem anstrengend, aber danach nimmt man die Arbeit wie sie kommt. Spaß hat es mir nicht gemacht, aber es gehört auf jedenfall zu den Must-Haves als Backpacker dazu. Weiterhin verdient man auf der Farm schnell und viel Geld. Innerhalb der acht Arbeitstage habe ich knapp 1100 A$ (Brutto) verdient. Dazu gehört auch ein wenig Glück, dass man lange Schichten bekommt. Netto sind es 900 A$. Netto vom Netto (also abzüglich Unterkunft, Arbeitsklamotten, Verpflegung) bleiben 600 A$ übrig. Für den Anfang schon ein nettes Sümmchen.</p>
<h2>Samstag</h2>
<p>Frohe (deutsche) Weihnachten! Die Australier feiern Weihnachten am 25.12.! Nicht desto trotz war Weihnachts- und Feierstimmung angesagt. Einige Leute haben gegrillt, andere haben in der Unit zusammen gegessen und andere – z. B. ich – haben gar nichts gegessen. Mein Abend habe ich größtenteils mit Julia und Annett verbracht. War ganz amüsant <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Nebenbei noch ein wenig getrunken.</p>
<p>Worüber ich mich besonders gefreut habe, war die Skypekonferenz um 20:00 Uhr australischer Zeit. Anwesend waren Mum, Paps, Onkel, Brüderchen + Freundin und die Ömings. Hat mich sehr gefreut und anscheind haben sie sich auch gefreut, mich zu sehen … und ich glaub auch ein wenig über meine schicke Weihnachtsmütze <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':-P' class='wp-smiley' /> .</p>
<h2>Sonntag</h2>
<p>Der letzte Tag im Working Hostel. Den letzten Tag noch entspannt ausklingen lassen und in Ruhe die Tasche gepackt. Um 22:00 Uhr war es denn Zeit, um Abschied zu nehmen – ich hoffe nur temporär. Vielleicht sehen Annett, Julia und ich uns nochmal in Cairns.</p>
<p>Um 22:20 Uhr erreichte ich den Abfahrtshof. Weitere 20 Minuen später kam der Bus – ich dachte, ich sehe nicht richtig. Mit so einem Bus bin ich noch nie gefahren. Angenehme Sitze (Komfort und Breite), angenehm kühl, leiser und ruhiger Bus, gute Filme. Die 20 Stunden waren dennoch lang.</p>
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		<title>Woche 2</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 11:19:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Montag Am Montag traf ich Lisa und Mirco, zwei Teilnehmer der AIFS-Reisegruppe, und fragte sie, wie ihre Pläne sind. Sie erzählten mir, dass sie für 70 Euro pro Person mit dem Zug nach Brisbane fahren wollen. Da ich ebenfalls Sydney verlassen wollte – bloß noch nicht wusste, wohin – kaufte ich mir kurzerhand ebenfalls ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Montag</h2>
<p>Am Montag traf ich Lisa und Mirco, zwei Teilnehmer der AIFS-Reisegruppe, und fragte sie, wie ihre Pläne sind. Sie erzählten mir, dass sie für 70 Euro pro Person mit dem Zug nach Brisbane fahren wollen. Da ich ebenfalls Sydney verlassen wollte – bloß noch nicht wusste, wohin – kaufte ich mir kurzerhand ebenfalls ein Zugticket nach Brisbane.</p>
<p>Der Zug fuhr um 16 Uhr, auschecken aus dem WakeUp musste ich aber bereits um 10 Uhr. Max und Laura hatten ebenfalls Zeit, sodass wir uns im Foyer des Hostels trafen. Dort tauschten wir uns über unsere ersten Eindrücke in Sidney aus und sprachen über Arbeitsmöglichkeiten. Hungrig wie die Wölfe gingen wir ins Chinatown von Sydney und aßen (???). Schmeckt ganz gut, aber hauptsächlich möchte ich mich davon nicht ernähren <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Die Zeit verging extrem schnell, sodass ich nach einem kurzen Zwischenstopp im „Wollis“ Richtung Hostel ging, um mein Gepäck zu holen.</p>
<p>Im Bahnhofsgebäude saß eine eine alte Dame neben mir, die mich ohne Ende zuquatschte – Ohhh mein Gott *gähn*. Nix gegen Smalltalk, aber 30 Minuten irgendwelche Storys der Oma, wie sie sich bei der Zuggesellschaft beschwert hat oder das Züge manchmal die Plattformen tauschen, sind sooooo langweilig. Letztlich habe ich dann zu Hause angerufen (natürlich habe ich es so fingiert, dass ich angerufen werde, damit es nicht unhöflich aussieht), sodass die Oma endlich Redepause hatte.  Nebenbei war Mutti natürlich auch mal wieder für einen Anruf dankbar *pfeif*.</p>
<p>Der Rest des Tages wurde mit Zeitunglesen und Schlafen über die Runde gebracht.</p>
<h2>Dienstag</h2>
<p>14 Stunden später, 5 Uhr morgens, sind wir endlich in Brisbane angekommen. Dort trafen wir zwei andere Mitreisenden der AIFS-Reisegruppe, die nach Brisbane geflogen sind. Nikolaj und Matthias wollten sich ein Van kaufen, sodass wir mit dem Zug durch halb Brisbane fuhren. Am Schalter fragten wir nach Gruppenkarten, was leider verneint wurde. Anschließend fragten wir nach Tageskarten (die Einzelfahrkarte zur „Autohausmeile“ kostete 8,40 A$ pro Person), was wiederrum verneint wurde. Der Mann am Schalter fügte hinzu: „Wir werden von einer Frau regiert. Wir haben gar nichts“. <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nachdem wir endlich die Tickets hatten, fuhren wir 30 Minuten mit dem Zug – nur leider in die falsche Richtung. Also wieder ausgestiegen, neu eingestiegen und zurückgefahren. Danach fuhren wir aber in die richtige Richtung und Nikolaj und „Matze“ fanden bereits beim vierten Autohaus einen Van von Toyota. Eine Stunde später saßen wir auch schon im Auto und fuhren los. Erste Ziel war der Hauptbahnhof, um unser Gepäck abzuholen. Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Bargara, in der Nähe von Bundaberg. Dank des freundlichen Vermieters konnten „wir“ (ich als Gast) am Abend noch in die Wohnung. Nach einem kurzen Spaziergang zum Meer, fielen wir müde ins Bett.</p>
<h2>Mittwoch</h2>
<p>Dank rücksichtsloser Nachbarn endete mein Schlaf bereits um 11 Uhr. Nach dem Frühstücken  machten wir uns mit dem Auto auf zur Arbeitssuche. Wir fuhren in die ländliche Region um Bundaberg, um eine Farm zu finden. Kurze Zeit später fanden wir bereits ein Haus mit viel Ackerland herum und glücklicherweise trafen wir auch den Bauern am Trecker. Dort fragten wir nach Arbeit, aber wurden leider abgewiesen. Wir erfuhren, dass viele Bauern mit Working Hostels zusammenarbeiten. Daher suchte ich auf Gumtree &#8211; eine Seite, auf der Anzeigen für Jobs, Autos etc. publiziert werden können -  nach Farmarbeit und wurde auf eine Anzeige aufmerksam. Das Angebot war in Welcome Creek, ein Ort in der Nähe von Bundaberg. Jedoch konnte mein Navi die angegebene Straße nicht finden. Trotzdem durchfuhren wir den Ort zweimal und haben die Straße bzw. Farm nicht gefunden. Mit fast leerem Tank ging es dann zurück zur Wohnung, wo wir gleich die Vermieterin trafen.</p>
<p>Anschließend gingen wir mit Badesachen zum Strand und ich war das erste Mal in Australien baden. Nach einem Fußballmatch begaben wir uns zurück zum Appartement. Hungrig stiegen wir ins Auto und fuhren einkaufen und tanken … mit dem Navi suchten wir uns eine Tankstelle in der Nähe. Die erste „Tanke“ hatte geschlossen. Danach fuhren wir mit dem letzten Sprit zur nächsten Tankstelle. Das Navi – bzw. der iPhone-Akku – versagte auf den letzten Metern. Glücklicherweise mussten wir nur gerade ausfahren. Trotzdem fuhren wir vorbei – hat Navigon sich im letzten Dorf mit der Tankstelle geirrt? Nein, des Rätsels Lösung war ein Supermarkt mit <strong>einer</strong> Zapfsäule. Auffahrt ist überbewertet – man musste am Straßenrand tanken <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Dann zurück: Da das Navi leer war und wir uns in Bargara nicht auskannten, fuhren wir ein paar Extrarunden, aber irgendwie kamen dann doch an. Wir schleppten den Einkauf in die Wohnung. *Trommelwirbel* Zum Abend gab es BARBEQUE (Känguru und Lamm), Salat und natürlich <del>Heineken</del> Milch.</p>
<h2>Donnerstag</h2>
<p>Neuer Tag, neuer Versuch. Vormittags starteten wir, um eine Farm zu suchen. Die Vermieterin des Appartements gab uns eine Adresse, bei der sich Farm an Farm reihen. Leider fanden wir vor Ort keinen Bauer oder die Farm-Supervisor brauchten niemanden.</p>
<p>Da das Appartement für vier Leute und nicht für fünf Leute gedacht war, benötigte ich eine neue Unterkunft. Daher fuhren wir in Bundaberg zu dem Working Hostels „Workers and Drivers“. Dort angekommen, voller Hoffnung neue Leute aus dem Ausland kennenzulernen, traf ich zuerst Julia, eine eine deutsche Backpackerin. Während unserer Unterhaltung lief uns der Hostelchef Joe über den Weg. Ich fragte ihn, ob ich einchecken kann und keine fünf Minuten später konnte ich mein Zimmer beziehen. Joe sagte mir zu 99% einen Job zu. Gemeinsam mit Julia ging es auf &#8220;Einkaufstour&#8221;: Für Arbeitsklamotten und Verpflegung der nächsten Tage besuchten wir zweimal den „Wollis“, zweimal den K-Mart und einmal den Coles – wer die Wahl hat, hat die Qual <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Im Hostel wieder angekommen, lernte ich Julias Freundin Annette kennen. Wir unterhielten uns über unser Australienabenteuer und gingen anschließend recht früh schlafen, da am nächstem Morgen der erste Arbeitstag starten sollte.</p>
<h2>Freitag</h2>
<p>*Riiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiing* klingelte der Wecker um 5:30 Uhr morgens. Mehr oder weniger schnell die Klamotten zusammengesucht und ab ins Bad. Als hätte die Uhrzeit als Schock nicht gereicht, begrüßte mich das Bad mit einer verschimmelten Wand und die Dusche mit Dreck/Sand auf dem Boden – welch Glück, dass ich meine FlipFlops mithabe.</p>
<p>Wach geduscht ging es dann direkt zum Taschepacken. Zwei Flaschen Wasser und trockenes Brot eingepackt (es fehlt morgens um 6 Uhr einfach an Motivation)  und ab zum Treffpunkt, von dem wir abgeholt werden sollten.</p>
<p>Kaum im Bus ging es auch schon ab zur Süßkartoffelfarm. Auf der Fahrt dorthin lernte ich zwei Mädchen kennen, mal wieder deutsche Mädels!</p>
<p>Unsere Aufgabe bestand in den ersten fünf Stunden darin, am Fließband Süßkartoffeln der Größe und Dicke nach in Kartons einzupacken. Eine einfache und entspannte Aufgabe, abgesehen davon, dass der Chef extrem pingelig war.</p>
<p>Nach getaner Arbeit mussten wir die Halle säubern, wir waren nur zwei Jungs. Der eine war mit dem Stapeln der Kartons beschäftigt, also rief mich der Farmer zu sich, der gerade am Anfang der Maschine, dort wo die Süßkartoffeln eingeschmissen werden, stand. Ich reichte ihm zwei Eimer und bekam diese voll mit Schlamm wieder. Diese sollte ich drüben im Gras entleeren. Gras, Schlamm, Moor oder wie auch immer man diese Pampe nennen möchte. Zurück in der Halle, warteten die nächsten zwei Eimer voller Schlamm auf mich – yaaaay, Freude. Als das Becken endlich leer war, durfte ich vor der Halle vertrocknete Süßkartoffeln aufsammeln.  Danach war der Farmer mit seinem Putzprogramm fertig und schickte mich zum Rest der Gruppe, die gerade die Halle fegte.</p>
<p>Die Frau des Farmers hatte einen Schmutzhaufen zusammengekehrt. Diesen sollte ich in einen Eimer kippen und dann außerhalb der Halle leeren. Leicht gesagt, schwer getan, denn keine zwei Meter weiter hauste eine größere Schlange hinter einer Palette und schlief. No worries dachten sich alle, außer mir. Ganz, ganz, ganz schnell den Müll in den Eimer gekehrt und ganz, ganz, ganz schnell das Weite gesucht.</p>
<p>Anschließend waren wir alle fix und fertig und wir genossen unsere Mittagspause. Wir saßen am Tisch und ich dachte: Jawohl, erster Arbeitstag überstanden!</p>
<p>Keine zehn Minuten später kam der Farmer und fragte uns, ob wir noch zwei Kartons Süßkartoffelpflanzen schneiden wollen. Die Gruppe antwortete mit einem JA und „einige“ Minuten (die Pause war ziemlich lang <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> )  später stiegen wir in einen sehr alten Jeep – mehr als 350 000 km runter, durchgerostet und mindestens 15 Jahre alt. Auf der Plantage angekommen, fingen wir erneut mit der Arbeit an. Die deutschen Mädchen meinten, dass es schnell gehen würde, nur aus schnell wurden zwei Stunden, da die Pflanzen einzeln und nicht gebündelt waren, wie es die Mädchen von einer anderen Farm kannten.</p>
<p>Danach war es endlich geschafft und wir wurden mit dem Bus wieder nach „Hause“ gefahren.</p>
<p>Dort traf ich auch schon Annette und Julia. Hungrig gingen wir einkaufen und kamen mit Karotten, Hackfleisch und Kartoffeln wieder. Zum Abendbrot gab es glasierte Karotten mit Stampfkartoffeln und Frikadellen – der Wahnsinn, wie lecker Annette – ihr Freund ist Koch  – kochen kann <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Danach quatschten wir noch ein wenig miteinander, auch über den  morgigen Arbeitsplan: Ich muss(te) zu den rockmelons. 5:15 Uhr Abfahrt, 6:00 Uhr Beginn – na toll!</p>
<p>Anschließend gingen wir beide schlafen, um für den nächsten Morgen fit zu sein!.</p>
<h2>Samstag</h2>
<p>Am Samstag musste ich noch früher aufstehen, da es zu einer rocketmelons (Honigmelone) Farm ging. Diesmal hatten wir keinen Chauffeur, dieses Mal ging es per Bus dorthin. Mit Hilfe eines anderen Backpackers fanden wir den Weg zur Farm.</p>
<p>Dort angekommen, wurde uns ein Messer in die Hand gedrückt und wir sollten die größeren Melonen abschneiden. Nachdem die zwei Reihen &#8220;abgeerntet&#8221; waren, fuhren wir zur nächsten Farm und pflückten dort die Melonen – quasi das Gleiche wie cutten, nur, dass man die Melonen am Stiel abzieht.</p>
<p>Nach zwölf (!) Stunden,gegen 18:00 Uhr, hatten wir endlich Feierabend und fuhren zurück zum Hostel. Der Weg führte direkt zur Dusche und dann ins Bett.</p>
<h2>Sonntag</h2>
<p>Diesmal wechselte ich nicht die Farm und durfte weiterhin an den rocketmelons arbeiten. Ist zwar anstrengend, sich zwölf Stunden zu bücken und irgendwelche Melonen auf ein Band zu legen, aber es sind immerhin knapp 240 Dollar (brutto) am Tag <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Am Vortag fragte ich Joe, den ultranetten Traktorfahrer, ob ich Musik hören darf. Er hatte damit kein Problem, also iPhone samt Kopfhörer am Morgen eingepackt. Im Bus fiel mir ein, dass ich vor lauter Euphorie die Handschuhe vergaß – ein Fehler, den ich bestimmt nicht noch einmal machen werde!</p>
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		<title>Woche 1</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 01:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Montag, Dienstag (Flug) Nach 11:30 Stunden sind wir in Singapur gelandet und hatten einen zweistündigen Aufenthalt. Der erste Weg führte zum Raucherbereich. Zum einen lag dieser ein wenig vom Gate entfernt, sodass man sich die Beine vertreten konnte und zum anderen ist es der einzige Bereich, an dem man vom Flughafengebäude aus an die frische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Montag, Dienstag (Flug)</h2>
<p>Nach 11:30 Stunden sind wir in Singapur gelandet und hatten einen zweistündigen Aufenthalt. Der erste Weg führte zum Raucherbereich. Zum einen lag dieser ein wenig vom Gate entfernt, sodass man sich die Beine vertreten konnte und zum anderen ist es der einzige Bereich, an dem man vom Flughafengebäude aus an die frische Luft kommt.</p>
<p>Frische Luft? Ähm, nicht wirklich – es war unbeschreiblich warm! Also fix zur Bar, die ebenfalls in dem Bereich lag und eine Cola für vier – ja, v i e r Euro gekauft. Wechselgeld gab es in Singapur-Dollar! *säufz*</p>
<p>Dann ging es wieder zum Gate, um weitere 7:00 Stunden mit der Boeing 747-400 nach Sydney zu fliegen.</p>
<h2>Mittwoch</h2>
<p>Wir landeten morgens um 7:00 Uhr und waren nach einer halben Stunde aus dem Sicherheitsbereich des Flughafens. Dort wurden wir von einer Angestellten des Hostels abgeholt und mit einem Bus ins Hostel gebracht. Da man erst ab 14:00 Uhr einchecken kann, mussten wir die Zeit erst einmal überbrücken. Doch was für ein Glück, dass um 11:00 Uhr eine kostenlose Strandführung vom Hostel organisiert wurde. Also, wieder in den Bus, 30 Minuten fahren und am Strand von Sidney aussteigen. Die Freude auf Wasser, Strand und Bewegung war groß und wir spazierten am Strand entlang. Mit der Zeit sank die Motivation, da uns der Strandmarsch endlos erschien! Letzen Endes waren es gute drei Stunden Bewegung – vom Coogee Beach bis zum Bondi Beach. Anschließend fuhren wir wieder mit dem Bus zum Hostel zurück und konnten endlich einchecken. Kaum im Zimmer angekommen, war nur noch eines angesagt: Schlafen, schlafen, schlafen!!! Geweckt wurde ich dann nachts um 3:00 Uhr, als ein Zimmerkollege dann meinte, bei Licht noch mit uns quatschen zu müssen. *säufz*.</p>
<h2>Donnerstag</h2>
<p>Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zum Oxford Square, wo sich das AIFS-Büro befindet und der Vorbereitungsworkshop stattfand.</p>
<p>Nachdem dieser am frühen Vormittag endete, begaben wir uns wieder Richtung Hostel mit nur einem Ziel: Schlafen, schlafen, schlafen! Jetlag???</p>
<h2>Freitag</h2>
<p>Frühes Aufstehen war wieder angesagt, da wir uns wieder wieder im AIFS-Büro treffen wollten. Ziel war es nun, gemeinsam zur Bank zu gehen, um die Bankkarte abzuholen.</p>
<p>Nach einem fünfzehn minütigen Fußmarsch trafen wir in der Bankfiliale ein, nahmen Platz und wurden nach und nach aufgerufen. Um die Zeit zwischendurch zu überbrücken, konnten wir das kostenlose W-LAN der Bank nutzen.</p>
<p>Die Bankdame sprach jeden von uns mit Vorname an und fragte „How are you?“ – das war irgendwie komisch, aber in Australien ist es Gang und Gebe, das Gespräch mit „How are you?“ zu beginnen. Ich erhielt meine Bankkarte sowie die Online-Banking-Zugangsdaten.</p>
<p>Um den Nachmittag nicht wieder zu verschlafen, machte ich mich auf den Weg zum Sydney Opera House. Viele beeindruckende Motive hielt ich mit der Kamera fest, von der Opera bis zur Harbour Bridge … und immer wieder Fotos ohne Ende! <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Auf dem Rückweg kaufte ich bei „Wollis“ &#8211; Woolworth ist eine große Supermarktkette &#8211; ein. Mir wurde gesagt, dass „Wollis“ vergleichsweise günstig sein soll. Was man ebend so unter günstig versteht, denn schon allein die Sonnencreme (400ml) kostete 20 AUD$.</p>
<p>Das anschließend selbst zusammengestellte und eingekaufte &#8220;Menü&#8221; bestand aus: 5-Minuten-Terrine (2 $) und Salat (3 $) mit Dressing (2 $).</p>
<h2>Samstag</h2>
<p>Da das Hostel mit 38 $ pro Nacht nicht ganz günstig war, suchten wir nach Alternativen und begaben uns mit fünf Mann auf Hostelsuche. Nachdem in der Pitt Street und Nebenstraßen nichts Freies mehr zu finden war, begaben wir uns zum Kings Cross. Wir gingen anschließend zur Victoria Street (hatte den Eindruck einer Partymeile) und fanden dort ein günstiges Hostel: 26 $ pro Nacht in einem Dreimannzimmer oder 30$ für ein Doppelzimmer. Das Dreimannzimmer war bereits belegt, also musste ich mich entscheiden: 8 $ sparen und dafür einen langen Weg in Kauf nehmen oder im bisherigen Hostel verlängern. Da es nur 8 $ Ersparnis wären, entschied ich mich, in meinem bisherigen Hostel „Wake Up!“ zu verlängern.</p>
<p>Nach der Suche ging ich in mein Zimmer im Wake Up, hörte Musik und schlief kurze Zeit wieder ein – dieser Jetlag ist wirklich anstrengend.</p>
<p>Am Abend beschloss ich dann, von der Oper Bilder zu machen. Nach nur einer Stunde war ich schon an der Oper und begann zu fotografieren. Die Resultate, auch vom pulsierenden Nachtleben, sind in der „Bildergalerie“ zu sehen. <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Anschließend gingen wir, ein Mitreisender hatte ebenfalls Lust auf Tour zu gehen, die Hauptstraße zurück und suchten eine Bar. Einfach gesagt, schwer getan. Entweder die Bars waren voll, sahen nicht einladend aus oder verlangten Eintritt.</p>
<p>Auf dem Weg trafen wir fünf andere Backpacker, die zur Sidebar gehen wollten. Die Sidebar ist im Erdgeschoss des Hostels Wake Up’s und war daher für mich ideal. Ich konnte meine Fotoausrüstung ablegen, mich (fix) frisch machen und hatte am Ende der Party keinen Heimweg. Die Party war übrigens der WAHNSINN! <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<h2>Sonntag</h2>
<p>Wolkenloser Himmel, jenseits der 20° C … besser konnte der Tag gar nicht beginnen. Ich begab mich in Richtung Darling Harbour und war recht schnell dort. Die Parkanlagen sind sehr hübsch und gepflegt. Um den Park herum waren einige Wasseranlagen. Um diese zu fotografieren und eine andere Perspektive zu haben, zog ich meine Schuhe aus und ging in das knietiefe Wasser – mittendrin, statt nur dabei <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . Die im Wasser spielenden Kinder fanden es anscheint lustig, mich nass zu platschen, so dass ich halb durchgenässt aus dem Wasser herauskam. Die Passanten (Eltern?) drumherum fanden es auch lustig … so interpretiere ich zumindest deren Grinsen <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich ging weiter Richtung Darling Harbour und ging über die Pyrmont Bridge. Zwei Straßen weiter war die George Street, an dem sich ein großer Apple Store befindet. Die Chance also am Zopf gepackt, ging ich hinein und schaute mich planlos um. In der dritten Etage wurde ich von einem Apple Mitarbeiter angesprochen und gefragt, was für eine Kamera ich bei mir führe. Und so begann dann ein 15 minütiges Gespräch über Fotografie, Equipment und alles was dazu gehört <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>An dieser Stelle nochmals Danke für das nette Gespräch <img src='http://www.felix-schaeffer.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Auf dem Rückweg zum Hostel war ein Dönerladen, der Döner wurde hier wie ein Wrap zubereitet,  er hat mir überhaupt nicht geschmeckt. Dazu schlug das Wetter um:  von 26° C und Sonnenschein zum Gewitter. Als ich am Hostel ankam, war natürlich alles nass.</p>
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